Ein PV Modul blitzschnell verschrottet:

200.000 A - 400.000 V - 140 dB

Das blau-gelbe Gitterraster in unserem Header zeigt einen künstlich erzeugten "Perlschnurblitz" mit einem Blitzstrom von 200.000 Ampere pro Mikrosekunde und einer Ladung von "nur" 400 kV. Dieser künstliche Laborblitz, vergleichbar mit einem eher leichten "Blitzlein" am Som-merabend, trifft im Foto auf die Oberfläche eines Photovoltaikmoduls.

Weil ein Perlschnurblitz nicht nur einen Entladungspunkt hat sondern viele (wie Perlen auf einer Schnur), kam dieses außer-gewöhnliche Foto zustande, aufgenommen mit einer Beckmann-Whitley Camera und 25 Mio. Frames pro Sekunde. Das PV Modul wurde bei dem Blitz ziemlich zerstört, obwohl der Blitz relativ schwach war. Der Flash selbst war lautlos, der Donner übermächtig, ca. 140 dB krachten im Laborraum, als die Luft sich für den Bruchteil einer Sekunde auf ca. 30.000 º C erhitzte.

Ein "normaler" Positivblitz an einem heißen Julitag, der mit 2 Mio. Ampere und 4.000 kV Ladung daher käme (das 10 fache unserer Versuchsanordnung), würde eine PV Anlage, wenn die nicht einen wirklich erstklassigen Blitzschutz hätte, komplett verschrotten. Auf den Dächern sind PV Anlagen halt nicht nur der Sonne am nächsten ... auch den Blitzen.

Und schon sind wir mittendrin im TGA-Thema Blitz- und Brandschutz. Eine spannende Wissenschaft für sich, die die HACON - INTERPLAN Ingenieure wirklich perfekt beherrschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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